craft

ein helm ist ein helm ist ein helm

… aber um den geht’s hier nicht.

Der Auftrag: Markenstrategie, Branding, Produktdesign

Die Ausgangssituation: In 1982 ursprünglich als innovative und hochwertige Helmmarke auf den Markt gekommen, stand CRAFT vor Beginn unseres Projekts vor allem für eines: nichts. Keine klare Positionierung, keine Markenwerte, keine konsistente überzeugende Geschichte. Nur ein etwas generisch wirkender Markenname, der Handwerk suggeriert. Wie also eine Marke aus dem Nichts erschaffen, ohne in marktypische Klischees à la „Protection is our Passion“ zu verfallen?

Unsere Lösung: Eine Marke wie ein Avatar. Das Zitat als Ausdrucksform, zeitgenössische Digitalkultur als Charakter. Wie ein tumblr funktioniert CRAFT als Projektions- und Präsentationsfläche für das sorgfältig konstruierte digitale Ich. Anstatt in Endlosschleife zu wiederholen, wofür sie steht, instrumentalisiert CRAFT den Drang zur überhöhten Selbstdarstellung in den sozialen Medien. Ich kenne, ich habe, ich tue, ich zeige – ich bin. Schnell, geschmäcklerisch und radikal kuratiert und referenziert sie vorhandenen Content aus dem Universum, in dem sich ihre Zielgruppe bewegt.

»Marken entstehen als Assoziationen im Kopf des Kunden. Wieso also nicht dort beginnen? «

Wir lösten den Helm kommunikativ von seiner reinen Funktion. Und eröffneten so eine ganz neue Perspektive: kein Helm, den man braucht. Sondern ein Helm, den man will. Ein Helm, den man nicht nur zum Fahren trägt, sondern mit ins Restaurant nimmt oder als Sammlerobjekt zu Hause an die Wand hängt. Ein Helm, der sich sehen lassen kann. CRAFT Helme haben eine eigene Daseinsberechtigung – losgelöst vom Motorrad. Sie sind Accessoires mit Funktion, exklusive Sammlerstücke und Schlüssel zu einer neuen Motorradfahrer-Generation mit zeitgenössischem Kulturinteresse.

credits

Positionierung, Corporate Design und Produktdesign