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über uns

Auch wenn die Überschrift hier mal uns selbst in den Mittelpunkt zwingen will – wir versuchen, das Ego weitestgehend aus unseren Projekten rauszuhalten. Schlechte Arbeit von tollen Typen kann keiner gebrauchen. Wir wollen durch unsere Arbeitsweise und die entstandenen Produkte überzeugen. Deshalb konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: das Projekt. Wir haben es uns zur Maxime gemacht, nur an Projekten zur arbeiten, die uns sinnhaft erscheinen. Der Sinn kann dabei unterschiedliche Gestalten annehmen: Spaß, Befriedigung der eigenen Neugierde, etwas zu lernen, oder einfach die Überzeugungskraft einer Idee. Ist mindestens einer dieser Faktoren gegeben, sind wir dabei. Dadurch ist zum einen sichergestellt, dass wir voll und ganz hinter jedem unserer Projekte stehen und nicht ständig die Uhr im Auge behalten (auch wenn es mal etwas länger dauert als geplant). Zum anderen, dass die Projekte unserer Kunden auch zu unseren Projekten werden – und wir so immer das bestmögliche Ergebnis garantieren können.

Kilian über Finn

Zeitgeist und Zitate. Oder: Wie interpoliere ich Inhalte aus Headlines?
Wer ist Finn? Der CEO von exposure hat ein Talent, als Katalysator seiner Umwelt wertvolle und nutzbare Kernwahrheiten zu extrahieren. Sei es aus der brand eins, von Virgel Abloh oder Rick & Morty. Nach 9 Jahren vielversprechender Karriere auf Unternehmensseite war der Schritt zur Gründung maßgeblich in dem Wunsch begründet, Projekte ganzheitlich umzusetzen, von Anfang bis Ende. 2013 lies er sich in London und Paris an der ESCP Europe zum Master of Science im Bereich Strategie und Marketing ausbilden. Das Konzept des „Kreativität anwendbar machen“ findet sich in fast jedem seiner zitatdurchsetzten Sätze wieder. So kann eine E-Mail Antwort auch schonmal ausschließlich als Link zu einer zeitgenössischen Referenz formuliert sein. Und weil wir uns auf dem Feld der Semantik bewegen, ist es erstaunlich, grade diesen Satz sehr oft von ihm zu hören: Es ist nicht egal.

Finn über Kilian

Im Spannungsfeld zwischen Kreativdirektion und Hausmeisterei. Oder: Der mit den Händen denkt.
Wer ist Kilian? Die kreative Splitterbombe mit der Vorliebe für lange Sätze flaniert gern fachsimpelnd durch die Agentur, repariert die Espressomaschine, baut Freisprecheinrichtungen aus High-End Audio Equipment und revolutioniert nebenbei das Unkonventionelle. Das tat er schon in großen Hamburger Agenturen wie Slaughterhouse, Die Acht und Post Productions. Als Leiter der Tonsparte bei Harvest baute er die Audio Postproduktion nicht nur als eigenständigen Geschäftsbereich auf, sondern schlug auch jeden Nagel des selbstkonzipierten Akustikbaus eigenhändig in die Holzwand. In seiner Arbeit folgt der diplomierte Tonmeister und Professor für Audio Engineering – trotz fast täglich wechselnder Lebensmottos – streng der fälschlich Hemingway zugeordneten Maxime: „write drunk, edit sober“. Konkret bedeutet das: erstmal auskotzen. Weit über die plumpe Erstassoziation hinaus. Bestehend aus einer schier unglaublichen Menge fragwürdig-nützlichen Detail-Fachwissens. Dann: nüchtern auf die Ergebnisse blicken und die besten Ideen herausarbeiten. Am Ende argumentiert der selbsternannte Kneipenschlägerphilosoph nur noch für eins: Geil ist besser als richtig.